10 Gründe, das zu tun, was du wirklich willst

Immer wieder kommt die Frage auf „Ist es besser das zu tun, was ich will oder das, was ich sollte?“ oder anders „Soll ich meinen Beruf an meinen Interessen oder den aktuellen Zukunftsaussichten ausrichten?“

Viele sagen dann, dass man eben gewisse Dinge tun muss, auch wenn sie keinen Spaß machen. Das ist doch ganz normal und alle tun das.

„Für mich sind alle Leute dumm, die ihr Studium an ihren Interessen ausrichten.“ Las ich neulich in einem Forum, in dem es um genau diese Frage ging.

Bist du der gleichen Meinung oder denkst du dir manchmal, das muss doch nicht sein? Es muss doch auch anders gehen.

10 Gründe, das zu tun, was du wirklich willst

Wenn du noch Zweifel daran hast, ob du wirklich das tun solltest, was dich interessiert und worauf du Bock hast, dann bekommst du jetzt 10 Gründe, warum es wirklich das beste ist, das zu tun, was du willst.

1. Glücklich wirst du, wenn du Du selbst bist und dazu gehört es eben auch, das zu tun, was du willst!

Bist du Du selbst oder spielst du allen Andern und vor allem dir selbst nur etwas vor?

Du selbst bist du, wenn du dir keinen Kopf machst, was die anderen denken oder tun. Wenn du nicht das tust, was alle tun, weil man es halt so macht, und weil es eben alle machen, sondern wenn du das tust, was du wirklich willst.

Je mehr du das tust, was du wirklich willst, ohne die ganze Zeit die Frage zu stellen, ob das jetzt sinnvoll ist und den größtmöglichen Profit bringt, desto mehr wirst du Du selbst und desto glücklicher und zufriedener wirst du werden.

Denn du kannst nicht wirklich glücklich sein, wenn du dich immer verstellst, dich in ein Bildungssystem hineinbiegst, das vielleicht gar nicht zu dir passt und einen Job machst, nur weil er angeblich angesehen ist.

Tu das, was du willst und werde glücklich!

2. Wenn du das tust, was du wirklich willst, dann brauchst du keine Angst zu haben, dass dir die Zeit davon rennt.

In unserer Gesellschaft gibt es gewisse Werte und bestimmte Berufsfelder, die besonders angesehen sind und gut bezahlt werden. Abhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Situation gibt es bestimmte Studiengänge oder Ausbildungen, die besonders gute Job- und Gehaltschancen versprechen.

Wenn du schlau bist, dann entscheidest du dich für eines dieser Berufsfelder und du hast nichts zu befürchten.

Aber ist das wirklich richtig?

Es gibt Vermutungen, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird und was in einigen Jahren wichtig ist. Aber wissen wir, ob man in 20 oder 30 Jahren immer noch so viele Informatiker braucht, wie jetzt gesucht und ausgebildet werden? Vielleicht ist schon in 15 Jahren der Großteil ihrer Aufgaben automatisiert – man weiß es nicht – und dann steh ich da als Informatiker, der ich eigentlich nie sein wollte und hab nicht mal einen Job.

Stell dir vor, du hättest viel lieber etwas ganz anderes gemacht, was jetzt auf einmal wichtig ist und mit gutem Gehalt belohnt wird. Du würdest dich so ärgern.

Ich will hier nicht irgendwelche Vermutungen machen oder sagen, dass es so kommt. Ich will lediglich klar machen, das es Sinn macht, das zu tun, was dich wirklich interessiert und dir Spaß macht.

Außerdem sollte man sich meiner Meinung nach nicht einfach so, ohne nachzudenken in ein Bildungssystem eingliedern, das während der Industrialisierung entstand und sich nur schwach an unsere heutigen Bedürfnisse angepasst hat. Wer weiß, was sich da noch alles verändert?

3. Wenn du das tust, was du wirklich willst, kannst du es schaffen dich nicht 40 Jahre lang in die Arbeit zu quälen.

Viel zu viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Job und quälen sich 40 Jahre lang jeden Tag in die Arbeit, freuen sich auf den Feierabend und aufs Wochenende.

Aber muss das sein?

Nein. Wenn du das tust, was du wirklich willst, dann wirst du höchstwahrscheinlich auch irgendwann einen Job finden, der dir Spaß macht und dich begeistert.

Oft höre ich sowas wie: „Die Arbeit muss ja auch keinen Spaß machen. Ich arbeite um Geld zu verdienen und das, was mir Spaß macht, kann ich ja in meiner Freizeit tun.“ Wenn dir das reicht und es dich glücklich macht, dann ist das gut. Aber wenn du schon mal erlebt hast, wie es ist, sich in die Arbeit zu quälen und du keine Lust hast, das 40 Jahre lang zu tun, dann tu das, was du wirklich willst!

4. Nur, wenn du das tust, was du willst, kannst du wirklich erfolgreich werden.

Erfolg, was ist das überhaupt?

Erfolg ist doch, wenn man viel verdient, eine fette Karre fährt und ein großes Haus hat. Erfolg ist, wenn man die Karriereleiter immer weiter nach oben steigt, immer mehr Macht und besseres Ansehen genießt.

Falsch!

Erfolg ist für jeden etwas anderes. Erfolg heißt, dass man seine Ziele erreicht und im Gleichgewicht mit seinen Werten lebt. Jeder hat andere Ziele und andere Werte. Für den einen ist es vielleicht wirklich wichtig viel Geld zu verdienen und ein gutes Ansehen zu genießen. Für den anderen ist es aber viel wichtiger seine Freiheiten zu haben, eine Arbeit zu machen, die ihm Spaß macht und etwas Sinnvolles zu tun.

Wenn du das tust, was du wirklich willst, dann wirst du auf der einen Seite nach deinen Werten leben. Auf der anderen Seite wirst du sehr gut in dem werden, was du tust, weil es dir Freude bereitet und du motiviert und begeistert dafür bist. Das ist auch eines der Geheimnisse erfolgreicher Menschen.

Jeder strebt doch nach Glück. Also heißt Erfolg, dass man es schafft glücklich zu sein. Glücklich wirst du, wenn du die Dinge tust, die dich glücklich machen, die dir Spaß machen.

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5. Nur wenn du das tust, was du wirklich willst, kannst du dich selbst verwirklichen.

In unserer Generation verspüren viele das Bedürfnis, sich selbst zu verwirklichen, selbst etwas zu schaffen, etwas sinnvolles zu kreieren. Gehörst du auch dazu?

Wenn du immer nur das tust, was man halt so tut, ohne zu hinterfragen, ob du das wirklich willst. Wenn du dich immer anpasst an Strukturen, die gar nicht zu dir passen und zu denen du auch gar nicht passen willst, dann wirst du es nicht schaffen dich zu verwirklichen.

Tust du hingegen das, was dich begeistert, wofür du motiviert bist und worin du einen Sinn siehst, dann wird es dir viel leichter fallen dich zu verwirklichen und selber etwas auf die Beine zu stellen, wenn du das möchtest.

6. Wenn du das tust, was du wirklich willst, wirst du frei sein.

Ist Freiheit einer deiner wichtigsten Werte? Macht es dich glücklich, wenn du totale Freiheit genießt, wenn du nichts musst, tun und lassen kannst, was du willst und völlig unabhängig und selbstbestimmt bist?

Wenn ja, dann solltest du das tun, was du wirklich willst. Denn dann kannst du es schaffen auch einmal einen Beruf auszuüben, der dir so viel Spaß macht, dass du ihn auch ohne Bezahlung machen würdest. Du musst dich nicht zwingen, in die Arbeit zu gehen, sondern du hast Lust jeden Tag Neues zu schaffen.

Du kreierst selbst etwas, ohne, dass dir jemand sagt, was du zu tun hast. Du entscheidest, was du tun willst.

Das ist Freiheit.

7. Wenn du das tust, was du wirklich willst, wirst du jemand Besonderes und Einzigartiges werden.

Wenn ich mir unsere Gesellschaft anschaue, dann habe ich oft das Gefühl, dass es immer weniger darum geht, sich selbst, seine eigene Persönlichkeit und seine Einzigartigkeit zu fördern. Alle machen das Gleiche. Sie gehen in die Schule versuchen gute Noten zu schreiben. Wenn du einen Guten Abschluss hast, dann studierst du etwas tolles, am besten Medizin. Wenn nicht, machst du eine Ausbildung oder Praktika. Alle machen das so.

Zumindest fast alle. Das Besondere an dir wird nicht gefördert. Weder von dir und noch weniger von unserem System und unserer Gesellschaft. Du wirst zu einem kleinen Teil des Ganzen erzogen. Du wirst zu einem unscheinbaren kleinen Rädchen im System. Wenn du besonders gut funktionierst, wirst du zu einem größeren Rädchen.

Aber was ist mit dem, was dich ausmacht? Was ist das Besondere an dir, womit du besonderes bewirken kannst? Was macht dich einzigartig? Was kannst nur du und niemand anderes der Welt geben?

Wenn du dir solche Fragen stellst und versuchst, eine Antwort zu finden, dann kannst du es schaffen nicht zu einem unsichtbaren Rad im System zu werden, das in der Masse untergeht.

Tu das, was du wirklich willst und werde etwas Besonderes! Du bist einzigartig!

8. Wenn du das tust, was du wirklich willst, dann nutzt du deine Talente und Fähigkeiten.

Jeder hat gewisse Talente, gewisse Dinge, die er besonders gut kann und besonders gerne tut. Wenn du das tust, was dir Spaß macht, dann förderst du automatisch deine Talente. Ich glaube es hat einen Grund, dass dir gewisse Talente geschenkt wurden. Sie sind es, mit denen du etwas bewirken kannst.

Wenn du ohne zu überlegen dein Studium nach den Gehaltschancen ausrichtest, dann kann es sein, dass es nicht mit deinen Interessen und Talenten übereinstimmt. Das wäre doof. Es wäre vergeudetes Potenzial.

Wenn du dein volles Potenzial ausschöpfen und glücklich werden möchtest, dann musst du dich deinen Interessen und Talenten widmen, denn sie sind es, mit denen du wirklich etwas Bedeutendes schaffen kannst.

9. Wenn du das tust, was du wirklich willst, dann kannst du es schaffen ein selbstbestimmtes Leben zu kreieren.

Auch das ist ein großes Verlangen vieler Menschen in unserer Generation. Ich will selbst bestimmen, wie ich mein Leben gestalte. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, was ich zu tun habe.

Mir geht es genauso. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mich unzufrieden macht, wenn mir irgendjemand sagt, was ich zu tun habe und ich nicht mal einen Sinn darin sehe. Ich will selbst entscheiden, was ich tue, wie ich es tue und warum ich es tue.

Die, die sich wenig Gedanken darüber machen, was sie eigentlich wirklich wollen und einfach einen Weg einschlagen, der von unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft vorgegeben wird, die werden es schwer habe, irgendwann selbstbestimmt zu leben. Denn sie bringen sich dadurch sehr früh in eine Abhängigkeit dieses Systems.

Wenn es dir genauso geht wie mir, dann ist ja völlig klar, dass du das tust, was du wirklich willst und damit beginnst dein eigenes selbstbestimmtes Leben zu kreieren.

10. Vergiss nicht zu Leben!

Warum bist du eigentlich hier auf dieser Welt? Was ist eigentlich der Sinn des ganzen hier? Siehst du einen Sinn darin, 40 Jahre lang etwas zu tun, was dir keinen Spaß macht, um Geld zu verdienen und in der Rente abgesichert zu sein?

Macht es Sinn mehr als das halbe Leben für das Alter vorzusorgen?

Eine schöne Vorstellung, der Moment, wenn man in Rente geht, nicht mehr arbeiten muss, genug Geld hat und sich zurücklehnen kann. Das Leben genießen kann. Oder?

Im Alter das Leben genießen.

Ich halte nicht so viel davon. Denn wer weiß wie alt du wirst. Wer weiß wie fit du mit 70 noch bist. Wer weiß, ob du deinen Ruhestand wirklich genießen kannst.

Stell dir vor du hast dein Leben lang auf gewisse Dinge verzichtet um dir deine Zukunft zu sichern. Und jetzt bist du alt und gebrechlich. Du merkst, dass du das nicht mehr nachholen kannst, was du verpasst hast.

Life can be short

Man weiß nie was passiert. Immer wieder höre ich von Menschen, die dem Tod nahegekommen sind, dass sie nach dieser Erfahrung ihr Leben völlig verändert haben. Es ist ihnen bewusst geworden, dass es jederzeit vorbei sein kann.

Es muss doch das schlimmste sein, auf dem Sterbebett zu liegen und zu merken, dass man nicht richtig gelebt hat, dass man auf so viel verzichtet hat und es jetzt zu spät ist.

Warum also beginnst du nicht jetzt, dein Leben zu genießen, das zu tun, was dir Freude bereitet, was dich und andere glücklich macht?

Wirst du das tun, was du willst?

Was hältst du davon, das zu tun, was man wirklich will? Hast du noch irgendwelche Zweifel oder einen weiteren Grund, der hier fehlt?

Ich freue mich über deinen Kommentar.

9 Kommentare

  1. Swetlana

    Zu diesem Thema gibt es viel zu sagen…

    Punkt 2 kann ich nachvollziehen. Wenn ich Angst habe und mich nicht entscheiden kann, was ich tun soll, dann rennt mir immer die Zeit davon. Tue ich das, was mich interessiert, dann achte ich gar nicht auf die Zeit und habe das Gefühl, dass ich viel schaffen kann.

    Um glücklich zu sein, muss man im Moment leben und daher ergibt das „Arbeiten bis zur Rente“ überhaupt keinen Sinn. Wieso reden sich die Leute ein, dass sie dann plötzlich das Leben genießen werden können? Wenn man nie den Mut hatte seinen Träumen zu folgen, warum soll das mit 70 anders sein? Wie vergibt man sich selbst, dass man sein Leben lang vor sich selbst davon gelaufen ist?

    Diese Meinung bei Punkt 3, dass Arbeit keinen Spaß machen soll unterstütze ich gar nicht. Nicht nur, dass man bei seiner Arbeit keinen Spaß hat, es hat auch einen Einfluss auf die Freizeit. Man hat wenig Schlaf, isst ungesund, macht kaum Sport und hat wenig Zeit für Freunde. Am Abend hat man dann seine ganze Willenskraft aufgebraucht.
    Wie viele setzen sich an den Fernsehr, um Ruhe zu haben, anstatt wirklich seinen Hobbys nachzugehen?
    Und das Wochenende ist dann auch viel zu schnell vorbei.

    Es gibt sicher noch viel mehr zu sagen, aber ich beende den Kommentar mit einem Zitat und freue mich auf eine Antwort.

    „In the end we only regret the chances we didn’t take.“

    Antworten
    • Johannes

      Hey Swetlana,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du sagst es, es gibt viel zu diesem Thema zu sagen. Vor allem aber gibt es auch viele verschiedene Meinungen dazu.

      Es ist nicht so einfach, mit einer solchen Einstellung, wie wir sie haben, in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Das liegt daran, dass sich über Jahre hinweg gewisse Glaubenssätze gefestigt haben, die nicht unbedingt richtig sein müssen.

      Deshalb freut es mich umso mehr zu sehen, dass es noch mehr Menschen gibt, die anders darüber denken.

      Schön, wie du die Punkte nochmal aufgreifst. Vor allem, was du zum Thema „Arbeiten bis zur Rente“ sagst, kann ich nur unterstreichen.

      In der Tat sind es die Dinge, die wir nicht gemacht habe, die wir am meisten bereuen. Selbst oder vor allem dann, wenn wir etwas tun, was uns nicht gefällt, scheitern oder schlechte Erfahrungen machen, bringt uns das weiter. Deshalb finde ich es so wichtig zu TUN und am besten das, was wir wirklich wollen. 🙂

      Liebe Grüße, Johannes

      Antworten
  2. Monya

    Hi Johannes,
    ich muss sagen vor allem dein Punkt 7 beschäftigt mich sehr oft. Nur ein Rädchen im System zu sein. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass nur eine handvoll Menschen überhaupt bemerkt, dass wir heruntergebrochen alle das selbe Leben führen.
    Schulabschluss, Studium/Ausbildung, bis zur Rente schuften – deprimierend. Mein ehemaliger Chef, der sein Gehalt als Schmerzensgeld bezeichnet. Solche Aussagen schockieren mich immer wieder und lassen mich nur den Kopf schütteln.
    Ich denke es ist grundlegend nicht falsch, ein Studium als Grundlage zu haben oder sich dann auch erstmal Geld für seinen Traum zusammensparen zu müssen. Das Wichtigste ist, dass man das Problem erkannt hat und sein Leben anders gestalten will, etwas verändern möchte und egal ob ich dann deutlich weniger verdiene – so bin ich wenigstens glücklich.

    Ein wirklich guter Artikel, auch wenn die wenigstens wahrscheinlich ihren Traum leben werden.

    Liebe Grüße,
    Monya

    Antworten
    • Johannes

      Hey Monya,

      in letzter Zeit merke ich, dass sich doch immer mehr Menschen solche Gedanken machen wie wir. Unsere Generation hat zum Teil eine skeptische Sicht auf die Dinge. Zurecht wie ich finde 🙂
      Es freut mich immer wieder, wenn ich von Menschen höre, die ähnliche Ansichten haben. Die ihre Situation und die gesellschaftlichen Normen hinterfragen. Nicht einfach mit der Masse schwimmen, sondern einzigartig sein wollen.
      Ich habe in meinem ersten dualen Studium ähnliches erlebt, wie du mit deinem ehemaligen Chef. Solche Erfahrungen sind es, die mich nachdenklich machen und zweifeln lassen. Warum mache ich einen Beruf, in dem ich viel verdiene, der mir aber sonst sehr wenig gibt? Weil mich Geld glücklich macht? Was ist mir eigentlich wichtig? finanzieller Erfolg oder doch eher Glück? …

      Cool, dass du deine Erfahrungen hier geteilt hast Monya! Ich schau mir gleich mal deinen Blog an. 🙂

      Liebe Grüße,
      Johannes

      Antworten
  3. Lena

    Hallo, das Thema hat so viel zu bieten und leider gehen die Meinungen oft auseinander. Ich glaube, es liegt oft daran, mit wem man sich umgibt und ob man den Mut hat, zu sagen „Nein, ich will das nicht machen“. Es gibt leider die Art von Menschen, die nur auf das Geld schauen und es ihnen wichtig ist, viel Geld zu verdienen. Ich gehöre zu den anderen. Ich mache lieber das, was mir Spaß macht.

    Arbeit sollte sich nicht wie Arbeit anfühlen. Macht man etwas, was einem Spaß macht und was man jeden Tag gerne macht, quält man sich nicht jahrelang dadurch.

    Am wichtigsten ist mutig zu sein und dazu zu stehen, was man möchte. Egal was andere sagen. Und ich weiß, dass das erst gelernt werden muss, aber an sich selbst glauben hilft und ich glaube, dass es jeder schaffen kann!

    Liebe Grüße, Lena

    Antworten
    • Johannes

      Hi Lena,
      Ich habe auch schon gemerkt, dass das Umfeld einen sehr großen Einfluss auf die eigene Einstellung und Sichtweise hat. Mut braucht man um aus alten Gewohnheiten auszubrechen, Neues auszuprobieren und man selbst zu sein. Aber ich denke, wenn man das tut, dann begibt man sich nach und nach auch in ein Umfeld, dass zu einem passt.
      Mir ist es auch wichtig, dass die Arbeit mehr als nur Geld verdienen ist. Denn ich finde dafür nimmt sie einen zu großen Teil im Leben ein.

      Schöne abschließende Worte! 🙂 Jeder kann es schaffen und hat allen Grund dazu, den nötigen Mut aufzubringen.

      Liebe Grüße,
      Johannes

      Antworten
  4. Annette

    Hallo Johannes,

    dein Beitrag gefällt mir sehr gut. Ich selbst war / bin gerade an so einem Wendepunkt. Ich habe verstanden, dass es viel wichtiger ist, das zu tun, was ich wirklich will und nicht etwas, bei dem jetzt schon weiß, dass es mich nie glücklich machen wird.

    Ich dachte immer, jetzt habe ich einen Weg eingeschlagen, ich kann ihn doch nicht ständig ändern.

    Hab’s trotzdem gemacht. Zweimal bisher.

    Nun habe ich ein Fernstudium angefangen. Vor allem weil für mich kein „normales“ Studium mehr in Frage kam. Trotzdem wollte ich unbendigt weiterlernen. Und nein, nicht weil ich damit Karriere machen will, sondern weil es mir immer schon Spaß gemacht hat, zu lernen.

    Und dann hab ichs kapiert. Warum nicht einfach das machen, was ich gut kann und was mir Spaß macht. Deswegen versuche ich jetzt einen Blog und ein Business aufzubauen, bei dem ich anderen dabei helfe, Spaß am Lernen zu finden und Lernstrategien richtig anzuwenden. Auch Zeitmanagement und Organisation ist ein ganz wesentlicher Punkt.

    Da ich gerade selbst Fernstudentin bin, habe ich mir gedacht: Fernstudenten helfen anderen Fernstudenten, Zusammen studieren, statt allein.

    Ich hoffe, diesmal ist es der richtige Weg und, dass das wirklich das ist, was ich will.

    Arbeiten gehen muss ich natürlich trotzdem 😉 Von nichts, kommt nichts. Spaß macht mir das aber auch 🙂

    Besser ist es doch, alles auszuprobieren, anstatt, wie du bereits gesagt hast, am Sterbebett zu merken, dass man nie richtig gelebt hat.

    Gestern habe ich einen Artikel gelesen, der mich trotzdem zum Nachdenken gebracht hat.
    Habe hier mal den Link:

    http://m.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html

    Wir sollten alle das Recht haben, zu tun was wir wirklich wollen. Aber wenn wir das gefunden haben, müssen wir verstehen, dass es harte Arbeit ist, bis wir den Erfolg haben, den wir uns wünschen.

    Und ich glaube, viele junge Menschen haben das verlernt. Wenn man das aber weiß, kann man das ja wieder lernen 🙂

    Liebe Grüße,

    Annette

    Antworten
    • Johannes

      Hey Anette,

      Danke, das freut mich! 🙂
      Finde ich cool, dass du dich getraut hast deine Wege zu ändern um das zu finden, was dich wirklich glücklich macht.
      Dein Konzept mit Fernstudenten zusammenzuarbeiten gefällt mir gut, weil oft ist ja genau das das Problem, dass man bei einem Fernstudium ewig alleine vor sich hin lernt und Schwierigkeiten mit der Organisation hat.

      Solche Artikel wie der, den du erwähnst, sind genau der Grund dafür, dass viele an sich zweifeln, meinen dass sie ja eh nur ein kleines Zahnrad im System sein können und hart arbeiten müssen, wenn sie etwas erreichen wollen.

      Die drei letzten Punkte im Artikel ergeben irgendwie auch wenig Sinn!
      Auf der einen Seite soll ich einfach irgendwo eintauchen, egal ob das Sinn für mich macht oder nicht. Ich bin nichts Besonderes, sondern nur ein kleiner unbedeutender Teil im System. Aber ich soll doch mein eigenes Ding machen.
      Passt irgendwie nicht wirklich zusammen oder?

      Wenn wir uns bewusst sind, dass wir doch etwas Besonders sind, dann können wir es auch zur Entfaltung bringen, indem wir den Mut haben das zu tun, was uns wirklich entspricht.

      Liebe Grüße
      Johannes

      Antworten
  5. Michi Hirschmann

    Hi Johannes!
    Genialer Artikel – bringt’s auf den Punkt…
    Mach nie, nie, nie, nie, nie irgendwas, das Dich ankotzt. Egal was andere sagen, egal ob jemand von Dir enttäuscht ist.
    Finde schnellstmöglich heraus, was Dich bewegt und pack’s an.
    Folge Deinem Herzen, sei Dir selber treu, das ist das Wichtigste im Leben.
    Hau rein!
    Michi Hirschmann

    Antworten

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