Berufung finden – so gehts!

Glaubst du an so etwas wie Bestimmung oder Berufung? Glaubst du, es gibt etwas, wofür du geschaffen bist? Meinst du es gibt einen gewissen Grund, warum du hier auf der Erde bist? Hast du eine gewisse Aufgabe? Willst du deine Berufung finden?

Egal ob du daran glaubst, dass du eine Berufung hast oder nicht. Es gibt mit Sicherheit etwas, was dich so begeistert, dein Interesse weckt und wofür du so motiviert bist, dass du jeden Tag Lust hast es zu tun. Lass uns das einfach mal deine Berufung nennen. Nur was ist es?

Um dieser Frage näher zu kommen, ist es hilfreich, sich von allen einschränkenden Gedanken und Glaubenssätzen zu befreien. Dazu solltest du dir die folgenden drei Fragen nicht entgehen lassen.

Meiner Meinung nach haben die Menschen, die wirklich erfolgreich sind, ihre Berufung gefunden. Zu der Frage, was Erfolg bedeutet, wird bald noch ein Artikel kommen. Ich meine damit nämlich nicht nur finanziellen Erfolg! Wenn du aber schon jetzt mehr über das Thema Erfolg wissen willst, dann kann ich dir diesen Artikel empfehlen.

Berufung finden

1. Was würdest du tun, wenn alle gleich viel verdienen würden?

Sehr sehr oft wird man durch den Gedanken an das Gehalt stark eingeschränkt. Zumindest bei mir war es so. Wenn ich z.B. einen Studientest gemacht habe, dann habe ich die Fragen teilweise so beantwortet, wie ich sein müsste, um in ein bestimmtes Berufsfeld zu passen, in dem man viel verdient. Und dann ist der Studientest natürlich für die Katz.

Um sich von diesen einschränkenden Gedanken zu befreien, ist es hilfreich sich die Frage zu stellen, was man machen würde, wenn alle gleich viel verdienen würden.

Stell dir mal vor der Manager, die Erzieherin und der Künstler würden gleich viel. Was würdest du tun? Für welche Arbeit bist du begeistert?

Dabei solltest du vielleicht nicht völlig blauäugig eine Entscheidung treffen und jegliche Marktbetrachtung außer Acht lassen. Aber wenn du das gefunden hast, was dich begeistert, worin du einen Sinn siehst und worauf du total Bock hast, dann solltest du das meiner Meinung nach auch tun.

Ich habe noch eine weitere Frage, die hilft, sich von finanziellen Einschränkungen zu befreien:

Was würdest du tun, wenn du 10 Mio. € auf dem Konto hättest?

Geld spielt also keine Rolle.  Würdest du überhaupt etwas arbeiten wollen? Schon oder? Es macht doch auch glücklich, wenn man etwas sinnvolles geschafft oder anderen etwas Gutes getan hat.

Was würdest du also tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Nimm dir für diese Frage genügend Zeit und lass deinen Gedanken freien Lauf.

2. Was würdest du tun, wenn du unsichtbar wärst?

Oft handeln wir ganz anders, weil wir denken, dass wir beobachtet werden. Weil wir die Erwartungen des Umfeldes erfüllen wollen. Aber dann sind wir nicht wir selbst.

Würdest du manches anders machen, wenn du unsichtbar wärst. Wenn keiner sehen würde, was du tust? Was würdest du dann tun?

Gibt es vielleicht etwas, was du schon immer einmal tun wolltest? Du hast es nur noch nicht getan, weil es dir peinlich oder unangenehm ist, weil du Angst davor hast, wie wohl die anderen darüber denken.

Was ist es?

Auch bei der Berufswahl spielen solche Gedanken oft eine zu große Rolle. Du fragst dich vielleicht, was wohl die anderen darüber denken, wenn du jetzt dieses oder jenes Studium machst. Du hast Angst davor, dass dein Beruf von deinen Freunden nicht anerkannt wird.

Du befindest dich in deiner Komfortzone, in der es sich für dich gut anfühlt, in der du dich wohl fühlst. Aber diese Zone ist vielleicht noch nicht groß genug, dass du das tust, was du wirklich willst. Du musst deine Komfortzone vielleicht ein paar mal verlassen. Dadurch wächst sie allmählich und du bekommst immer mehr Freiheiten und kannst du selbst sein, weil es dir irgendwann vielleicht auch Wurst ist, was die anderen jetzt darüber denken. Das hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun.

Wenn dich das Thema der Komfortzone interessiert und du wissen möchtest, wie du sie erweitern und selbstbewusster werden kannst, dann kann ich dir diesen Blog (Ist allerdings auf englisch) oder den Beitrag empfehlen.

Was würdest du also tun und wie wärst du, wenn du unsichtbar wärst?

3. Was würdest du tun, wenn du nur noch eine Sache machen könntest?

Auch wenn das unrealistisch ist, ist es eine gute Frage, deren Antwort zeigt, was für dich am wichtigsten ist.

Vielleicht hast du ein paar Dinge, die du besonders gerne tust. Aber was tust du am liebsten? Was ist das wichtigste? Wofür spürst du eine innere Notwendigkeit, die dich zum Handeln antreibt?

Es ist vielleicht nicht ganz einfach eine Antwort zu finden, aber was würdest du tun, wenn du nur noch eine Sache tun könntest?

Noch mehr Klarheit!

Mit diesen drei Fragen hast du dich von finanziellen Einschränkungen befreit, dich gefragt, was du eigentlich wirklich willst und was dir am aller wichtigsten ist. Das ist eine sehr gute Grundlage für die Suche nach deiner Berufung.

Deine Berufung sollte etwas sein, was du nicht nur für dich tust. Es ist vielleicht eher etwas, was du geben kannst. Etwas, das dich begeistert und womit du die Welt ein bisschen besser machen kannst.

Wenn du noch nicht weißt, was es ist, dann kannst du dir über deine Interessen, deine Stärken und Talente bewusst werden. Mache dir Gedanken darüber, wofür du brennst und welche besonderen Talente du hast, um Klarheit darüber zu erlangen, was nur du der Welt geben kannst.

Auch die Frage nach deinem Traumleben kann dir helfen, dir darüber bewusst zu werden, welcher Beruf deine Berufung sein könnte. Wie muss dein Leben aussehen, damit du wirklich glücklich bist. Und habe den Mut auch an dein Traumleben zu glauben. Denn so kannst du die nötige Motivation aufbringen, die dich auch Schritt für Schritt dorthin führt. Alles ist Möglich!

Hast du deine Berufung bereits gefunden?

Hast du schon so viel Klarheit erlangt, dass du weißt, was deine Berufung ist oder bist du noch auf der Suche?

Wenn du schon deinen Traumberuf gefunden hast, dann hast du wirklich Glück. Denn bei den meisten dauert es länger. Es ist ein Weg, auf dem man viel ausprobiert und merkt, was einem gefällt und was nicht. Auf dem man sich selbst immer besser kennenlernt und sich darüber bewusst wird, was man wirklich will.

Erzähle uns doch in den Kommentaren von deinen Erfahrungen auf der Suche deiner Berufung. Was hat für dich funktioniert oder welches Hindernis steht dir gerade bevor?

2 Kommentare

  1. Daniel

    Danke für deine wunderbaren Artikel und Songs,
    deine Tipps inspirieren mich und geben mir Mut
    Finde es toll was du machst ich hoffe du bist Glücklich du verdienst es 🙂

    Liebe Grüße und Alles Gute
    Daniel Härting

    Antworten
    • Johannes

      Vielen Dank für deinen netten Kommentar! Hat mich sehr gefreut 🙂
      LG Johannes

      Antworten

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