Komfortzone verlassen – Geheimtipp für die Studienwahl

Heute mal ein etwas persönlicherer Beitrag zum Thema Komfortzone verlassen. Ich will dir nicht vorenthalten, wie ich davon profitiert habe, meine Komfortzone zu verlassen. Bis vor kurzem war mir nicht bewusst, wie viel es mir bringen kann, über die Hemmschwelle zu schreiten und Dinge zu tun, die am Anfang unangenehm sind.

Das Einfachste ist es, faul zu sein und sich ständig in seiner Komfortzone zu befinden. Der Haken ist, dass diese dann sehr klein ist. Es gibt nur wenig Situationen, in denen wir uns wirklich wohl fühlen. Schon die kleinsten Neuigkeiten kosten uns Überwindung und Mut, weil es unbekannt ist.

Mit jedem Austritt aus der Komfortzone wächst diese. Mit jeder Herausforderung dehnt sie sich ein Stück weiter aus. Und das Schöne ist, dass du irgendwann anfängst Dinge zu tun, die du dir vorher nicht zugetraut hättest. Macht das nicht alles viel einfacher?

Kennst du das?

Die Hürde erscheint viel zu groß, als dass du sie überwinden kannst. Es ist ein Schritt, den du schaffen kannst, aber es gehört viel dazu. Es gehört viel Überwindung dazu. Du musst deine Komfortzone verlassen. Kannst du das schaffen? Willst du es überhaupt? Muss es überhaupt sein?

Wenn du dich in einer solchen Situation befindest, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du tust es und verlässt deine Komfortzone oder du tust es nicht. Wenn du es nicht tust, scheiterst du automatisch! Wenn du es tust kannst du es schaffen oder scheitern.

Aber gibt es dieses Scheitern überhaupt? Ist es Scheitern, wenn du die Hürde nicht überwindest? Oder lernst du viel mehr daraus, als dass du es als Scheitern oder Versagen bezeichnen kannst?

Meiner Meinung nach ist die Frage „Komfortzone verlassen oder nicht?“ leicht zu beantworten. Denn wenn du es probierst, bist du danach entweder einen Schritt weiter oder du lernst aus deinen Fehlern. Du kannst nur gewinnen! Wenn du nichts tust, bringt dich das sicher nicht weiter.

Die Überwindung, sich einer Herausforderung zu stellen, ist oft groß.

Aber es lohnt sich!

Ich erzähle dir jetzt eine kleine Story, in der ich meine Komfortzone verlassen habe und warum es unvermeidlich ist, sich seinen Herausforderungen zu stellen.

Wie ich meine Komfortzone verlassen und das richtige Studium gefunden habe

Als ich auf die Idee kam, einen Blog zu starten, war das eine große Herausforderung.

Kann ich das? Werden die Leute mich ernst nehmen? Weiß ich schon genug über das Thema? Was werden meine Freunde darüber denken? Ich kann doch eigentlich nicht so gut schreiben, usw…

Aber ich habe es einfach getan. Ich habe StudierDich gegründet, wofür ich immer wieder meine Komfortzone verlassen musste. Immer wieder kamen neue Herausforderungen auf mich zu, denen ich mich gestellt habe.

Und ich kann euch sagen. Es hat sich gelohnt!

Auf der einen Seite, weil es mir unglaublich viel Spaß macht. Weil ich das tun kann, was ich liebe und dabei selbst etwas kreieren kann. Auf der anderen Seite hat es mich zum richtigen Studiengang geführt.

Ich war lange auf der Suche nach einem Studiengang, der zu mir passt und meinen Erwartungen und Werten gerecht wird. Ich habe Tage damit verbracht, herauszufinden, was ich wirklich will und wie ich meinen weiteren Weg gehe. Ich kam auf kein Ergebnis.

Aber warum?

Ich habe nichts getan. Ich habe mir nur den Kopf zerbrochen und mich unter Druck gesetzt. Ich blieb in meiner Komfortzone, obwohl ich keinen Komfort in ihr verspürte.

Durch den Blogstart von StudierDich habe ich dann endlich meine Komfortzone verlassen. Ich habe angefangen das zu tun, was mir Spaß macht und worin ich einen Sinn sehe. Egal was die anderen davon halten und ob es mich jetzt im Moment gerade weiterbringt. Ich bin endlich ins Tun gekommen.

Ich habe meine Komfortzone erweitert. Es kostet mich jetzt keine Überwindung mehr einen Artikel zu veröffentlichen. Ich habe keine Angst mehr dazu zu stehen, was ich tue. Ich denke weniger daran, was wohl die Anderen denken und mehr daran, was ich möchte.

Und genau das ist es, was ich gebraucht habe. Ich habe das Vertrauen erlangt, dass es richtig ist, zu tun was mich begeistert und meiner Intuition zu folgen. Und das was mich begeistert, was z.B. gerade dieser Blog hier ist, habe ich nur dadurch gefunden, dass ich meine Komfortzone verlassen habe.

Durch den Blog habe ich aber nicht nur meine Komfortzone erweitert, sondern mich außerdem intensiv mit mir selbst, Persönlichkeitsentwicklung, Erfolg und vor allem auch dem Thema Studienwahl beschäftigt.

All das führte letztendlich dazu, dass ich mich jetzt im richtigen Studium befinde. Ich tue fast ausschließlich Dinge, auf die ich Lust habe und die mich glücklich machen.

Hast du den Mut, dich deinen Ängsten zu stellen?

Egal, ob du gerade auf der Suche nach dem richtigen Studiengang bist oder einfach nur ein Stück weiterkommen willst. Denk doch mal darüber nach deine Komfortzone zu verlassen. Probiere etwas Neues aus. Gehe mal einen Schritt weiter. Scheiß dir einfach nichts und habe den Mut, dich deinen Herausforderungen zu stellen.

Gibt es etwas, das du schon lange tun willst, es aber immer noch vor dir herschiebst? Hast du gerade irgendwelche Herausforderungen, denen du dich noch nicht gestellt hast?

Dann ist JETZT der richtige Zeitpunkt es anzupacken. Und denke dir jetzt nicht: „Ach das mach ich Morgen oder nächste Woche“, denn dann wirst du es nie tun.

Deine Geschichte

Ich habe meine Geschichte geteilt. Aber wie siehts mit dir aus?

Hast du auch schon Erfahrungen damit gemacht deine Komfortzone zu verlassen?

Dann teile sie doch hier in den Kommentaren. Vielleicht kannst du damit noch mehr Menschen davon überzeugen, sich ihren Ängsten zu stellen und den nötigen Mut und das Vertrauen zu entwickeln. Oft sind es die Erfahrungen anderer, die letztendlich den Anstoß geben ins Tun zu kommen. Wenn die das schaffen, dann kann ich das auch!

Wenn du noch weitere Artikel zum Thema „Komfortzone verlassen“ lesen willst. Dann schau doch mal auf Lebe-ohne-Grenzen vorbei. Du findest dort weitere interessante Artikel zum Thema.

6 Kommentare

  1. Rapha

    Hallo Johannes,

    vielen Dank für diesen Blogartikel. Der zeigt mir, dass ich nicht alleine bin da draußen. Habe mich sehr oft wiedererkannt in deinem Text. Seit Anfang des Jahres hatte ich die Idee für einen eigenen Blog, bin aber nie dazu gekommen den nächsten Schritt zu machen. Bis ich mir eine Deadline gesetzt habe und anderen davon erzählte. Das war dann der Moment an dem ich dachte „Mist, bis 1.11. MUSS ich etwas auf die Beine gestellt haben“.

    Deine Beiträge gefallen mir ganz gut, das liegt vermutlich auch daran, dass wir ähnliche Themengebiete haben 😉

    Mach weiter so,

    Rapha

    Antworten
    • Johannes

      Hey Rapha,

      cool von dir zu hören! Das ist ein guter Trick, sich ein bisschen unter Druck zu setzte, indem man anderen davon erzählt. Dann muss man es einfach durchziehen. Und siehe da, es funktioniert. 🙂
      Freut mich, dass dir meine Beiträge gefallen. Ich schau gleich mal auf deinem Blog vorbei 😉

      LG Johannes

      Antworten
  2. Das twentysomething 1x1

    Hey Johannes 🙂

    Starker Beitrag, in dem du einen Einblick in deine letzten Monate gibst.

    Da wir beide ja einen ähnlichen Weg gehen, habe ich mich immer wieder in deinen Zeilen wiedergefunden.

    Ich glaube, dass wir unsere Zwanziger am besten nutzen, wenn wir immer wieder bewusst unsere selbstgesteckten Grenzen überschreiten und Dinge tun, vor denen wir Angst haben. Denn meistens sind die Dinge vor denen wir Angst haben genau die Dinge, die wir am meisten für unser Glück & Erfolg brauchen!

    Saludos,
    Pascal

    Antworten
    • Johannes

      Hey Pascal,

      Danke ! Ich denke die meisten, die ihre Zweifel überwinden und ihre Komfortzone verlassen, werden ähnliche Erfahrungen machen. Ich kenne wenig Beispiele von schlechten Erfahrungen mit der Komfortzone.

      Um zu wachsen müssen wir unsere Ängste überwinden und uns zunächst unangenehmen Situationen stellen. Und das Gefühl sich seinen Herausforderungen gestellt und etwas geschafft zu haben möchte ich auch nicht missen. 🙂

      Grüße,
      Johannes

      Antworten
  3. Monya

    Hallo lieber Johannes,

    mal wieder ein toller Beitrag!! Da ich bei dir so gerne mitlese, möchte ich dir de Liebster-Award weiterreichen: http://becrazygohappy.de/liebster-award/

    Das Verlassen der Komfortzone ist mir ja auch immer sehr wichtig. Ich denke jeder von uns der es schafft, kann unheimlich stolz auf sich sein 🙂

    Fühl dich gedrückt,
    Monya

    Antworten
    • Johannes

      Danke Monya! Das ist lieb von dir. 🙂

      Antworten

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© 2016 Johannes Eder

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