Mangelndes Selbstwertgefühl – in 7 Schritten Selbstwertgefühl steigern

In letzter Zeit bekomme ich immer wieder Nachrichten von Menschen, die sehr verunsichert sind und nicht wissen, was sie wirklich wollen oder einfach nicht den Mut haben das zu tun, was sie eigentlich wollen. Der Auslöser dafür ist meist mangelndes Selbstwertgefühl

Mangelndes Selbstwertgefühl ist die Ursache für viele Probleme. Es führt dazu, dass wir nicht wir selbst sind und nicht das nötige Selbstbewusstsein haben. Egal ob es um die Studien- und Berufswahl, ein Vorstellungsgespräch oder die Suche eines Partners geht, mangelndes Selbstwertgefühl ist oft der Grund dafür, dass wir nicht das bekommen, was wir uns eigentlich wünschen.

Was ist Selbstwertgefühl überhaupt?

Selbstwertgefühl ist das Gefühl dafür seinen eigenen Wert, also den Selbstwert richtig einzuschätzen. Gutes Selbstwertgefühl heißt, dass man seinen Wert erkennt und schätzt. Mangelndes Selbstwertgefühl entsteht, wenn man sich selbst für wertlos hält .

Selbstwertgefühl hängt meist mit gewissen Handlungen und Erfahrungen zusammen. Wenn ein Mensch eine Herausforderung meistert, steigt damit auch sein Selbstwertgefühl. Und umgekehrt sinkt es, wenn er scheitert.

Doch das muss nicht so sein! Man kann sein Selbstwertgefühl auch steigern indem man sich seinem eigenen Wert bewusst wird. Dafür ist es zunächst wichtig zu verstehen, wie es überhaupt zu mangelndem Selbstwertgefühl kommt um dann im nächsten Schritt konkrete Maßnahmen zur Steigerung des Selbstwertgefühls zu ergreifen.

Mangelndes Selbstwertgefühl – Wie kommt es dazu?

Die Hauptursachen für mangelndes Selbstwertgefühl sind wie gerade schon erwähnt Erfahrungen. Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit, die uns gelehrt haben, dass wir einen geringen Wert haben bzw. unseren Wert nur durch besondere Ergebnisse steigern können.

Das beginnt in der Schulzeit und der Erziehung. In der Schule wird man nur wertgeschätzt, wenn man gute Ergebnisse erzielt. Der einzelne Mensch ist also nicht viel Wert, sondern nur seine Handlungen und Resultate.

Das hat zur Folge, dass unser Selbstwertgefühl sinkt. Wir meinen uns beweisen zu müssen um genug zu sein.

Schlimmer ist es, wenn man in der Schule nicht so gut funktioniert, bzw. funktioniert hat. Man hat schlechte Noten geschrieben und damit nur sehr geringe Wertschätzung erfahren. Mit diesen Erfahrungen sinkt das Selbstwertgefühl natürlich in den Keller.

Leider werden viele Kinder nicht so angenommen und geschätzt, wie sie sind, sondern müssen erst gewissen Anforderungen entsprechen. Wir lernen also, dass wir erst Leistung erbringen müssen um etwas Wert zu sein. Das eben beschriebene Szenario setzt sich dann in Studium und Beruf fort.

Warum ist Selbstwertgefühl wichtig?

Dein Selbstwertgefühl hat Auswirkungen auf das ganze Leben. Jede Entscheidung und jede Handlung ist abhängig von deinem Selbstwertgefühl.

Wenn ich ein geringes Selbstwertgefühl habe, fällt es z.B. schwer auf eine Gruppe von Menschen zuzugehen. Es fällt schwerer mit anderen in Kontakt zu treten und Beziehungen aufzubauen, weil man verunsichert ist.

Dein Selbstwertgefühl hat großen Einfluss darauf, wie du dich entwickelst, weil es Auswirkungen auf sämtliche Situationen in deinem Leben hat.

Extrem gesagt könnte man sagen, das mangelndes Selbstwertgefühl zu einer mangelnden Entwicklung fühlt. Aber keine Sorge, wir schauen uns jetzt an, wie du dein Selbstwertgefühl steigern kannst.

In 10 Schritten das Selbstwertgefühl steigern:

1. Lenke deinen Fokus!

Schonmal was vom Gesetz der Anziehung gehört? Das worauf du deinen Fokus lenkst wird auch eintreffen. Wenn du den ganzen Tag überlegst, wie schlecht es dir geht, dann wird es dir wahrscheinlich auch schlecht gehen, wenn du dich aber darauf konzentrierst, wie gut du es doch eigentlich hast und wie du dich gerne fühlen möchtest, dann wirst du dich auch mehr so fühlen. Und auf Dauer wird das, worauf du deinen Fokus richtest auch eintreffen. Ich spreche aus Erfahrung.

Konzentriere dich also nicht darauf, was du nicht mehr willst, sondern darauf, was du willst!

Wenn du noch mehr über das Gesetz der Anziehung erfahren möchtest, dann empfehle ich dir dieses Buch: The Secret – Das Geheimnis. Es beschreibt, wie und warum das Gesetz der Anziehung immer und für jeden funktioniert und veranschaulicht dies durch reale Beispiele.

Es beschreibt auch, dass du mit deinem Inneren, also mit deinen Gedanken, dein Äußeres kreierst. Das soll heißen, dass dein jetziger Zustand lediglich das Resultat deiner Gedanken der letzen Zeit ist. Das geschieht meist unbewusst, aber jetzt weißt du es und kannst dich in Zukunft stärker darauf konzentrieren, was du willst, als darauf, was du nicht willst. Und damit zum nächsten Punkt.

2. Werde dir darüber klar, wer du bist und wer du sein willst!

Um den Fokus darauf lenken zu können, wer du sein willst, musst du natürlich zuerst einmal wissen, wer du überhaupt sein willst. Und das ist gar nicht so einfach.

Zuerst solltest du dir darüber klar werden, wer du im Moment eigentlich bist. Was macht dich aus und was ist das Besondere an dir? Was ist im Moment noch nicht so, wie du es gerne hättest?

Wenn du diesen Artikel bis hier hin gelesen hast, dann ist es wahrscheinlich nicht sonderlich gut um dein Selbstwertgefühl bestellt. Du darfst ruhig auch einsehen, dass du dich aktuell vielleicht nicht in deinem Wunschzustand befindest. Aber du musst auch wissen, dass du es ändern kannst.

Selbstwertgefühl entsteht in deinem Kopf. Es ist lediglich deine persönliche Einschätzung. Und das heißt auch, dass diese möglicher Weise falsch ist. Viele Menschen schätzen sich selbst viel schlechter ein, als sie eigentlich sind. Nur weil sie einige negative Erfahrungen gemacht haben, haben sie ein mangelndes Selbstwertgefühl.

Wenn du dir aber darüber bewusst wirst, dass du eigentlich etwas ganz besonders bist, dann wird das positive Auswirkungen haben. Du willst jetzt herausfinden, was wirklich in dir steckt? Dann wird dich folgender Artikel weiter bringen: Weißt du, was in dir steckt?

Nun soll es aber darum gehen, dir darüber klar zu werden, was du wirklich willst. Da es den Rahmen des Artikels sprengen würde, empfehle ich dir den kostenlosen Guide: Was will ich wirklich – in 10 Schritten zu mehr Klarheit. Abonniere einfach Studierdich und du bekommst Zugriff zum Guide einen Newsletter und noch mehr exklusive Inhalte.

Was will ich wirklich? - in 10 Schritten zu mehr Klarheit

Du weiß nicht, was du wirklich willst? Erlange jetzt Schritt für Schritt mehr Klarheit!

3. Lebe im Einklang mit deinen Werte!

Je mehr du im Einklang mit deinen Werten lebst, desto mehr bist du du selbst. Und je mehr du authentisch und wirklich du selbst bist, desto höher ist dein Selbstwertgefühl. So einfach ist das.

Deine Werte sind die für dich erstrebenswerten Eigenschaften, Qualitäten oder Glaubenssätze. Aus deinen Wertvorstellungen resultieren festgelegte Gedankenmuster, die dich in deinen Handlungen aber auch deinen Charaktereigenschaften beeinflussen.

Oft sind wir uns unseren eigenen Werten nicht bewusst, weil wir uns noch nie damit auseinandergesetzt haben. Und dann nehmen wir einfach die Werte von anderen an. Wir sind uns also nicht klar darüber, was wir selbst wirklich wollen und versuchen den Erwartungen anderer und damit ihren Werten gerecht zu werden. Das führt letztendlich dazu, dass unser Selbstwertgefühl sinkt, da wir nicht wirklich wir selbst sind.

Hör also auf nach den Werten anderer zu leben und finde heraus, was deine Eigenen sind.

Ich habe bereits einen Artikel nur zum Thema Werte geschrieben, der dir helfen wird herauszufinden, was deine Werte sind und was dir wirklich wichtig ist.

Was sind meine Werte & eigener Song

4. Verzeihe dir!

Jeder von uns hat schon mal Scheiße gebaut. Und das Resultat ist oft, dass unser Selbstwertgefühl sinkt.

Es wird dir leichter Fallen, dir zu verzeihen, wenn du dir bewusst machst, dass Fehler gar nicht so schlimm sind. Denn meistens sind es Fehler und unangenehme Situation, die uns am meisten weiterbringen.

Man könnte beispielsweise sagen, dass ich in meinem ersten Studium gescheitert bin, weil es nicht zu mir gepasst hat und ich es letztendlich abgebrochen habe. Dennoch habe ich sehr sehr viel aus der Situation gelernt.

Erst durch das Studium habe ich gelernt, was mir nicht gefällt und was mir eigentlich wirklich wichtig ist. Mein erstes Studium hat mich dazu gebracht, dass ich mich intensiv mit mir und meiner Zukunft auseinandergesetzt habe und davon konnte ich letztendlich unglaublich stark profitieren.

Glaube mir also, dass es gut ist, Fehler zu machen, auch wenn du in deiner Kindheit vielleicht etwas anderes gelernt hast.

Viele erfolgreiche Menschen sind nur so erfolgreich geworden, weil sie immer und immer wieder gescheitert sind, daraus gelernt habe und es erneut probierten.

Du darfst nur nicht aufgeben!

5. Ändere deine negativen Glaubenssätze!

Glaubenssätze sind immer wiederkehrende Gedankenmuster, die uns in unserem Handeln und Tun beeinflussen. Negative Glaubenssätze sind jene, die uns einschränken.

Beispiele für Glaubenssätze sind „Ich kann das doch eh nicht schaffen“ oder „Arbeit macht keinen Spaß“. Das sind Gedanken, die sich oft über Jahre hinweg tief in uns verankert haben, die aber so nicht richtig sein müssen. Denn sie schränken uns ein.

Wenn du mit der Einstellung an die Arbeit gehst, dass sie keinen Spaß macht, so wird es höchstwahrscheinlich auch so sein. Oder wenn du mit dem Glaubenssatz „Ich kann das doch eh nicht schaffen“, in ein Bewerbungsgespräch gehst, dann wird es schwer werden. Das wovon du überzeugt bist transportierst du nämlich nach außen und du wirst schlussendlich keine gute Figur im Bewerbungsgespräch machen. Mehr dazu in einem Anderen Artikel, der bald erscheint.

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6. Verlasse deine Komfortzone!

Eine sehr effektive Methode um sein Selbstwertgefühl zu steigern, ist das Verlassen der Komfortzone.

Die Komfortzone oder auch Wohlfühlzone, ist ein Bereich, in dem du dich besonders Wohl fühlst. Es sind beispielsweise alltägliche Handlunge, die keine Herausforderung mehr für dich sind und Dinge, für die du dich nicht besonders anstrengen musst.

Die Komfortzone zu verlassen heißt, dass du dich neuen Herausforderungen stellst, was sich vielleicht im ersten Moment unangenehm anfühlt. Das Resultat ist aber, dass es dich weiterbringt, wenn du dich einer Herausforderung stellst und dein Selbstwertgefühl wächst, wenn du sie bewältigst.

Wenn du dich noch stärker mit dem Thema Komfortzone verlassen auseinandersetzen willst, dann findest du hier einen Artikel dazu:

Komfortzone verlassen – Geheimtipp für die Studienwahl

Das tolle beim Verlassen der Komfortzone ist, dass sie mit jedem mal ein Stück weiter wächst und sich dein Wohlfühlbereich ausweitet.

7. Starte Durch!

All dein Wissen und die eben gelernten Tipps bringen dir überhaupt nichts, wenn du sie nicht anwendest. Wenn du nicht Anfängst ins Tun zu kommen.

Beginne jetzt damit, deine Komfortzone zu verlassen, dich Herausforderungen zu stellen, zu Scheitern und wieder aufzustehen um dich neuen Herausforderungen zu stellen und sage Tschüss mangelndes Selbstwertgefühl.

Noch mehr zum Thema Selbstwertgefühl:

Du hast noch nicht genug und willst mehr über das Thema Selbstwertgefühl erfahren?

Wenn dem so ist, dann lege ich dir den Blog dubistgenug.de von Tim ans Herz. Er ist der Experte rund um das Thema Selbstwertgefühl und hat ein sehr zu empfehlendes Buch geschrieben, in dem du lernst, wie du Schritt für Schritt dein Selbstwertgefühl steigern kannst.

Außerdem hat Tim gerade die Anmeldung zu seinem Online-Kurs „Die Selbstwertgefühl Formel“ zum Sonderpreis geöffnet 😉

Hast du schon Erfahrungen damit gemacht, dein mangelndes Selbstwertgefühl zu steigern und hast vielleicht noch einen weiteren Tipp, der für dich funktioniert hat?

Teile es gerne in den Kommentaren.

4 Kommentare

  1. Philipp

    Hallo Hannes,

    klasser Artikel! Für ein positives Selbstwertgefühl hilft auch, mehr Wert in die Welt hinauszutragen.

    MFG Philipp

    Antworten
    • Johannes

      Danke für dein Feedback und deinen Tipp, Philipp!

      Antworten
  2. Tim

    Hey Johannes,
    total cooler Artikel! Mach weiter so.
    Für mich waren echt einige coole Gedanken dabei!

    Liebe Grüße

    Tim

    Antworten

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