Was will ich werden? In 10 Schritten zum Traumberuf

Mit der Frage „Was will ich werden?“ beschäftigt sich jeder früher oder später. Und je intensiver du dich jetzt damit auseinandersetzt, desto weniger wirst du deine Berufswahl irgendwann bereuen.

Viele Menschen merken leider erst in fortgeschrittenem  Alter, was sie wirklich wollen und dass sie eigentlich jahrzehntelang einer Arbeit nachgegangen sind, die sie nicht wirklich begeistert hat.

Aber das kannst du verhindern, indem du dir jetzt über deinen Traumberuf bewusst wirst.

Was will ich werden?

Mit der Frage „Was WILL ich werden?“ hast du bereits den ersten Schritt richtig gemacht. Denn viel zu oft heißt die Frage „Was SOLL ich werden?“, was dazu führt, dass viele in einem Beruf landen, der nicht wirklich zu ihnen passt. Mache dir also nicht Gedanken darüber, was du sollst, sondern was du wirklich willst.

Es geht jetzt darum deinen Traumberuf zu finden.

Frage dich dafür nicht nur WAS du werden willst, sondern vor allem auch WER du werden willst. Denn wenn du ein erfülltes Leben anstrebst, dann sollte dein Beruf perfekt zu dir passen.

Mit den folgenden 10 Schritten findest du eine Anleitung, die dir helfen soll den Beruf zu finden, der am Besten zu dir passt. Einen Beruf, mit dem du dein volles Potenzial ausschöpfen kannst und glücklich und erfolgreich wirst.

In 10 Schritten zum Traumberuf

1. Befreie dich von sämtlichen Einschränkungen

Der erste Schritt zum Traumberuf ist das Loswerden sämtlicher Einschränkung, durch die wir alle mehr oder weniger gelenkt werden.

Mit am Wichtigsten ist es,  die finanzielle Einschränkung zu erkennen. Was heißt das überhaupt? Mit finanzieller Einschränkung meine ich, dass wir bei unserer Berufsentscheidung nicht frei, sondern von finanziellen Auswirkungen abhängig sind.

Viele streben einen Beruf an, in dem sie gut verdienen. Die Frage „Was will ich werden?“ wird also umformuliert zu „In welchem Beruf kann ich viel verdienen?“ Und das führt dazu, dass ein Großteil der Bevölkerung mit ihrem Job unzufrieden ist. Denn der Job, in dem du viel verdienst, ist nicht unbedingt der Job, in dem du glücklich bist! Das soll allerdings nicht heißen, dass du in dem Job, in dem du glücklich bist, nicht auch viel verdienen kannst!

Um sich von finanziellen Einschränkungen zu befreien ist es hilfreich, sich die folgende Frage zu stellen: „Was würde ich tun, wenn ich 10 Mio € auf dem Konto hätte?“ Diese Vorstellung hilft uns Klarheit darüber zu erlangen, was wir wirklich wollen.

Das ist ein Beispiel für eine finanzielle Einschränkung. Es gibt allerdings noch viel mehr Einschränkungen. Ein weiteres Beispiel ist die Aussage „Das kann ich doch eh nicht schaffen„. Vielen Menschen fehlt der Glaube an sich selbst. Sie haben kein Vertrauen in ihr Tun und zweifeln an ihren Fähigkeiten.

Sich von solchen einschränkenden Überzeugungen zu befreien, ist eine wichtige Grundlage für die Berufsentscheidung. Es ist hilfreich sich bewusst zu werden, von welchen Überzeugungen man eingeschränkt wird und diese in Frage zu stellen.

Hier findest du weitere Hilfestellungen um dir deiner Überzeugungen und Glaubenssätze bewusst zu werden und dich von ihnen zu befreien.

2. Finde heraus, wer du bist, was deine Interessen, Stärken und Fähigkeiten sind

Im zweiten Schritt geht es jetzt darum, sich klar zu werden, wer man eigentlich ist.

Dies fängt an mit den eigenen Interessen und Hobbys, über Stärken, Fähigkeiten und Talenten, bis hin zu eigenen Werten und Motivationen.

Werde dir zunächst über deine Interessen, Stärken und Fähigkeiten bewusst.

Eine Hilfestellung dazu findest du im Kurs „Was soll ich studieren?“

Beschäftige dich dann mit deinen eigenen Werten.

3. Finde heraus, was du wirklich willst!

Die Frage, was du wirklich willst, ist eine der Wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Frage für die berufliche Orientierung. Um dich für einen Beruf oder eine Studium entscheiden zu können, musst du wissen, was du willst. Denn sonst kann es passieren, dass du einem Ziel nacheiferst, das du eigentlich gar nicht erreichen willst, weil du nicht wusstest, was du willst.

Werde dir also zunächst über deine wahren Ziele bewusst, bevor du beginnst irgendeinen Weg einzuschlagen!

Wenn du noch nicht weißt, was du wirklich willst, dann lege ich dir den Online Kurs ans Herz:

4. Finde heraus, was dich motiviert!

Fast genauso wichtig ist es, sich über seine Motivationen bewusst zu werden und herauszufinden, was einen wirklich antreibt.

Wenn du bereits deine Berufswahl an deinen Motiven ausrichtest, wirst du nie mit Motivationsproblemen zu kämpfen haben!

Außerdem geht dir ein Job für den du motiviert bist viel leichter von der Hand, du musst dich nicht täglich in die Arbeit schleppen und auf das Wochenende freuen. Du wirst außerdem glücklicher, zufriedener und erfolgreicher werden.

Um herauszufinden, was dich antreibt, was deine Motive sind und was du sonst noch für deine Motivation tun kannst, empfehle ich dir den beliebten Online-Kurs für die Studienwahl.

5. Informiere dich über die Arbeitswelt

Mit diesem wichtigen Fundament geht es nun auf die Suche nach Berufen, die für dich in Frage kommen.

Der erste Schritt dabei ist das Kennenlernen verschiedener Arbeitsbereiche, um sich dann aus interessanten Berufsfeldern konkrete Berufe auszusuchen.

Einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder kannst du dir hier und hier machen.

Entscheide dich für die interessantesten Berufsfelder, um im nächsten Schritt konkrete Berufe in diesen Berufsfeldern zu finden.

6. Finde interessante Berufe

Nachdem du dich für einige Berufsfelder entschieden hast, die dich besonders ansprechen, machst du dich nun auf die Suche nach konkreten Berufen.

Dafür findest du hier Berufe zu den einzelnen Berufsfeldern.

Des Weiteren ist es immer hilfreich, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen, sich mit anderen Menschen auszutauschen und auch so neue Berufe kennenzulernen.

7. Probiere verschiedene Berufe aus

Nachdem du interessante Berufe gefunden hast, ist es sinnvoll, einen möglichst guten Einblick in diese zu erlangen.

Dafür bieten sich vor allem Praktika an. Durch ein Praktikum in einem Beruf, der dir gefällt, bekommst du den Job in der Realität mit und siehst relativ schnell, ob er deinen Vorstellungen entspricht oder doch anders ist, als gedacht.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mich alles was ich getan habe, sei es ein Praktikum, ein Studium oder eine Ausbildung (bzw. duales Studium) viel weiter gebracht hat, als die bloße Recherche im Internet und der Austausch mit anderen Menschen.

Ich rate dir also, so viele verschiedene Dinge wie möglich auszuprobieren und jede Erfahrung mitzunehmen.

8. Triff eine Entscheidung

Um die Entscheidung für einen Beruf zu treffen, gibt es verschiedene Entscheidungsstrategien und Einflussfaktoren, die zu beachten sind.

Als allererstes würde ich mich bei der Entscheidung für einen Beruf, ein Studium oder eine Ausbildung auf die eigenen Interessen konzentrieren.

Natürlich solltest du den aktuellen Arbeitsmarkt und mögliche Zukunftsaussichten nicht außer Acht lassen.

Denn was bringt dir ein Beruf, der deinen Interessen entspricht und dir Spaß macht, wenn er nicht gebraucht wird, es also keine Nachfrage gibt.

Auch deine persönlichen Werte solltest du bei deiner Berufswahl beachten. Denn du kannst am glücklichsten sein, wenn du bestmöglich mit deinen Werten im Einklang lebst.

9. Hinterfrage deine Entscheidung kritisch

Nachdem du dich für einen Beruf bzw. ein Studium oder eine Ausbildung entschieden hast und du vielleicht schon den Einstieg geschafft hast, solltest du weiterhin darauf achten, ob sich der Beruf so entwickelt, wie du ihn dir vorgestellt hast.

Es kann durchaus passieren, dass der Job in der Realität doch nicht deinen Vorstellungen entspricht. Ein sehr häufig zu beobachtender Fehler ist, dass viele Menschen meinen, dass sie z.B. ein Studium durchziehen müssen auch wenn es ihnen nicht gefällt.

Wie du dich richtig entscheidest, wenn du merkst, dass dein aktueller Beruf vielleicht doch nicht so gut zu dir passt wie du gedacht hast, erfährst du in diesem Artikel.

10. Tue das was du wirklich willst!

Der letzte und mit der wichtigste Schritt ist das zu tun, was du wirklich willst!

Habe den Mut, das zu tun was du willst. Egal was andere darüber denken oder ob es den gesellschaftlichen Werten entspricht.

Wenn du merkst, dass du nicht im richtigen Studiengang bist, dann habe den Mut es abzubrechen, wenn die Umstände dafür sprechen.

So habe ich z.B. mein erstes Studium entgegen etlicher Meinungen und Warnung aus meinem Umfeld abgebrochen und es sicher nicht bereut, weil ich jetzt das tue, was ich wirklich will und wofür ich viel mehr begeistert bin.

Wenn du den Mut hast du selbst zu sein, dann wirst du früher oder später auch deinen Traumberuf finden!

1 Kommentar

  1. DDraum

    Danke für den Artikel! Traumberuf ist es nicht so schwer zu kriegen wenn man Ihre Tipps wahrnimmt.

    Antworten

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